Mensch(en),Der/Die/Das
Einführung
Der Mensch. Die Menschen. Das Mensch?
Laut Definition ist der Mensch, individuell und unterscheidet sich von Anderen seiner Art, in bestimmten, nicht lebensnotwendigen Aspekten. Außerdem bezeichnen wir uns selbst nicht als Tiere, auch wenn wir von den Affen abstammen und aus biologischer Sicht als Säugetiere gelten. Jedoch kann man an unseren Verhaltensweisen, eindeutig erkennen, dass wir sehr wohl Tiere sind.
Was macht ein Kind zum Beispiel, wenn es Angst bekommt? Es versucht so schnell wie möglich in die sichere Nähe der Mutter zu gelangen. Dieses Verhalten kann man, bei fast jedem Tier weltweit beobachten. Doch nicht nur die Sicherheit des eigenen Heim schließt auf einen tierischen Ursprung des Menschen. Auch das gesellschaftliche Miteinander ist von Tieren geprägt. Ein Ameisen Stamm ist ähnlich aufgebaut und strukturiert wie eine Monarchie im 18. Jahrhundert. Jeder in dieser Gesellschaft hat eine Aufgabe und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Gesellschaft überlebt. Die Aufteilung ist ebenfalls ähnlich. Es gibt eine Arbeiterklasse, eine Soldatenklasse und eine Monarchenklasse, bzw. die Königin.
Was ist es also, dass den Menschen dazu veranlagt, sich als höheres Wesen der Natur zu bestimmen und sich über die Tiere zu stellen. Ist es die Wissenschaft, die den Menschen mit Stolz erfüllt? Die Macht zu besitzen, mit ein paar Knopfdrücken eine Atomwaffe abzufeuern, die einen gesamten Landstrich zerstört und verseucht, so dass Tiere und Pflanzen jahrelang dort nicht gedeihen können? Oder einen Unmenge an Energie für Leuchstoffreklame zu verbrauchen, wodurch die Umwelt schwere Schäden davon trägt. Bis sie an den Punkt kommen, wo sie bemerken, dass nach Jahrhunderten die Rohstoffe knapp werden und die regenerative Energie, die schon vor 50 Jahren hätte Schlimmeres verhindern können, erst kurz vor der Krise in den Rahmen der Gespräche gerückt wird. Dieses egoistische und verwöhnte Handeln kann dazu führen, dass der Mensch, sich selbst vernichtet.
Ist es dann nicht doch eher die Kontrolle, was denn Menschen dazu bringt, sich als größte Macht auf der Erde darzustellen. Die Macht zu besitzen sein eigenes Denken und Handeln zu lenken. Natürlich ist dies eine Eigenschaft, die bei den Tieren nicht zu erkennen ist, bzw. noch nicht erkannt wurde. Doch jeder Mensch mag es, über etwas bestimmen zu können, sei es ein paar Mitarbeiter zu kündigen oder gleich einer Nation den Krieg zu erklären. Die Dominanz des Menschen ist auch hier wieder ein Beispiel für die These "Mensch=Tier".
Das allgemeine Problem ist also, dass der Mensch sich selbst in einer Position sieht, von der er aus behauptet, alles was um ihn herum passiert, ist für ihn verständlich und zu erklären. Jedoch vergisst der Mensch dabei, dass auch er selbst, aus einen Naturzustand sich entwickelt hat. Das bedeutet sein gesamtes Verhalten, ist aus einem bestimmten Grund entstanden. Und genau dieses Verhalten, ist der Grund dafür, dass man den Menschen durchaus als Tier bezeichnen kann.
Samstag, 21. April 2012
Der Mensch als Tier(?)
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